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Last Planner für die digitale Bauplanung

So funktioniert das effektive Last Planner System

Das Last Planner System wurde bereits in den 1980er Jahren zur Verbesserung der Produktivität im Bauwesen entwickelt. Mit dem Last Planner kannst Du Deine Baustellen schneller planen und umsetzen, da es die Produktivität und Zuverlässigkeit der Produktion entscheidend verbessert - und das alles mit koppla genial digital.

Oft hört man im Zusammenhang mit LEAN Construction die Begriffe "Last Planner System" (LPS) oder "Taktplanung bzw. Taktcontrolling". Beides sind Methoden, um Baustellen nach LEAN zu realisieren. In einigen Fällen werden diese kombiniert. Hier erfährst Du, wie Last Planner beziehungsweise das Last Planner System angewendet wird.

Termingerechte Projekterstellung dank Last Planner

Am Bauprozess sind mehrere Unternehmen mit verschiedenen Gewerken beschäftigt, vor allem Logistik und Ausführung lassen sich durch Last Planner perfekt verbinden und koordinieren. Durch die verbesserte Kommunikation läuft die Zusammenarbeit deutlich effizienter. Wenn Du alle notwendigen Aktivitäten auf Deiner Baustelle gut koordinierst, kannst Du Wartezeiten oder Engpässe deutlich reduzieren. Wie Implenia, Otto Wulff und andere große Bauunternehmen das dank koppla geschafft haben, liest Du hier.

Last Planner hilft Dir dabei, die folgenden acht Faktoren oder Beziehungen zwischen acht Bereichen sinnvoll zu verbinden:

  • Gemeinsames Verständnis für das Projekt
  • Informationen
  • Maschinen und Werkzeuge
  • Material
  • Mitarbeiter
  • Sichere Arbeitsumgebung
  • Umweltfaktoren
  • Vorbereitende Aktivitäten

Diese Komponenten sind in den unterschiedlichen Prozessbereichen des Last Planners enthalten, die wir im nächsten Abschnitt näher erläutern.

Die verschiedenen Prozessbereiche des Last Planner

Das Last Planner System beinhaltet verschiedene Prozesse, Planungen und Analysen, die sich um die oben genannten Komponenten drehen und die durch Last Planner übersichtlich dargestellt und koordiniert werden können.

1. Gesamtprozessanalyse

Die Gesamtprozessanalyse (GPA) stellt die erste Stufe dar und dient dazu, einen ganzheitlichen Überblick über das Gesamtprojekt und die darin enthaltenen Wertströme zu geben. Durch die Erarbeitung dieser Übersicht wird ein gemeinsames Verständnis für das Projekt geschaffen und die bestehenden Abhängigkeiten zwischen den Gewerken werden allen Beteiligten deutlich gemacht. Im Last Planner ist dies besonders übersichtlich dargestellt.

2. Meilenstein- und Phasenplanung

Basierend auf der Gesamtprozessanalyse wird ein sogenannter Meilenstein- und Phasenplan (MPP) erstellt. Im MPP werden wöchentliche Arbeitspakete in Form von sogenannten Phasen entwickelt. Als Basis für die Phasen dienen entscheidende Start- und Endmeilensteine innerhalb des betrachteten Zeitfensters. Meilensteine können zum Beispiel die Einreichung des Bauantrags, Beginn/Ende des Aushubs, Rumpfdicht sowie weitere Start-, Fertigstellungs- und Übergabetermine sein.

3. Aufsetzen der 6-Wochen-Vorschau

Der Meilenstein- und Phasenplan ist wiederum die Grundlage für die nächste Stufe des Last Planners: die 6-Wochen-Vorschau (6WV). Jede(r) Fachplaner:in oder Handwerker:in kann den MPP als Basisplan verwenden, um anstehende Aktivitäten und persönliche Ziele auf der Tagesebene für die nächsten 6 Wochen zu planen sowie Abhängigkeiten mit anderen Beteiligten zu klären.

4. Wochenvorschau

Die Wochenvorschau ist, wie der Name schon sagt, Teil der 6WV und wird wöchentlich aktualisiert. Durch wöchentliche Besprechungen und Abstimmungen werden die Planungs- und Bauprozesse effektiv und effizient gesteuert. Darüber hinaus fördern die kollaborativen Meetings die agile Anpassung an neue Gegebenheiten und mögliche Abweichungen können sofort aufgedeckt werden.

Die Verwendung des Last Planners bringt viele Vorteile für Dich

Last Planner beziehungsweise das gesamte Last Planner System (LPS) bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich, die Du Dir nicht entgehen lassen solltest.

Die Vorteile des Last Planners sind:

  • Erhöhung der Zuverlässigkeit des Arbeitsablaufs
  • Verbesserung der Integration der Lieferkette
  • Verkürzung der Projektfertigstellungs- und Produktionszeit
  • Verringerung von Feuerwehreinsätzen, Mehrarbeit und täglichen Problemen
  • Verbesserung der Qualität der Arbeitspraktiken auf der Baustelle
  • Verbesserung der Managementpraktiken in Bauprojekten
  • Wissenserweiterung und -generierung unter den Projektteams
  • Reduktion von Stress auf der Baustelle

Häufig gestellte Fragen:

Wann wird das Last-Planner-System eingesetzt?

Das Last Planner System ist eine Methode innerhalb von LEAN Construction. Dabei werden, wie bei der Taktplanung sogenannte "Aufgabenpakete" definiert.

Wie im Prozess erwähnt, ist man in der Planung flexibel und hat eine 6-Wochen-Prognose. Jedoch nimmt man aber jede Woche gemeinsam mit den Subunternehmern Änderungen auf einer visuellen Tafelansicht vor.

Welche Nachteile bringt der Last Planner mit sich?

Hier gibt es nur einen kleinen Nachteil, den Du jedoch leicht beheben kannst. Grundsätzlich ist es schwierig, die vielen Vorteile des LPS zu nutzen, wenn das System nur einem Minimum der Belegschaft im Vorfeld bekannt ist. Eine gute Vorbereitung, Vorstellung des Programms und eine gewisse Einarbeitungszeit sind daher erforderlich, um von den Vorteilen zu profitieren.

Warum ist koppla der ideale Partner, wenn es um Last Planner geht?

Die benutzerfreundliche Software und unser Fokus auf den Bauprozess vor Ort machen das Programm besonders attraktiv für unsere Kunden. Durch unser junges, dynamisches Team sind schnelle Entwicklungen und Umsetzungen möglich. Zudem haben wir kurze Dienstwege und einen freundlichen und kompetenten Kundenservice.

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