Bauphasen in der Schweiz: Die SIA-Normen

Was sind die SIA-Normen? Erfahre, wie Bauprojekte in der Schweiz in 7 Phasen nach SIA-Normen strukturiert werden – von der Planung bis zum Betrieb.

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In der Schweiz werden Bauprojekte in 7 Phasen eingeteilt, die nach den SIA-Normen definiert sind. Die SIA-Normen decken den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks ab und werden vom Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverein (SIA) herausgegeben. Die SIA-Normen definieren zahlreiche Aspekte der Planung, Ausführung und Nutzung von Bauwerken.

Wusstest du schon? In dem smarten Terminplan von koppla können alle Aspekte der Planung und Ausführung nach den SIA-Normen geplant und gesteuert werden.


Die 7 Phasen der SIA-Normen

  1. Die strategische Planung

In der ersten Phase der SIA-Normen, der strategischen Planung, werden die grundlegenden Anforderung und Ziele des Bauprojekts definiert. Dabei geht es um die Standortwahl, erste Ideen und Machbarkeitsstudien, um festzustellen, ob das Vorhaben umsetzbar ist.


  1. Die Vorstudien

Anschließend folgt die zweite Phase der SIA-Normen, die Vorstudien, in welcher die Projektidee weiter konkretisiert wird. Variantenstudien werden durchgeführt und erste Kostenschätzungen erstellt. Gespräche mit den entsprechenden Behörden stellen sicher, ob das Projekt genehmigt werden wird.


  1. Die Projektierung

Die Projektierung, umfasst die detaillierte Planung des Bauprojekts und bildet die dritte Phase der SIA-Normen. Zunächst wird ein sogenanntes Vorprojekt erstellt, welches eine erste vertiefte Ausarbeitung und konkretere Planung beinhaltet. Darauf folgt das Bauprojekt, also der Planungsstand mit konkreter Ausarbeitung und definitiven Entscheidungen. In diesem Teil der Phase werden Materialien festgelegt, Kosten bestimmt und ein detaillierter Zeitplan erstellt. Am Ende dieser vierten SIA-Normen Phase wird der Bauantrag eingereicht. Schon jetzt sollte man sich um den Terminplan für die Bauausführung kümmern.

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  1. Die Ausschreibungsphase

Sobald die Planung steht, beginnt die SIA-Normen Phase 4, die Ausschreibungsphase. Hier werden Leistungsverzeichnisse erstellt, Angebote von Bauunternehmen eingeholt, verglichen und nach der Bewertung der Angebote werden die Bauaufträge vergeben.


  1. Die Realisierungsphase

In der Realisierungsphase, der fünften Phase nach den SIA-Normen, erfolgt die eigentliche Bauausführung. Hierbei übernimmt die Bauleitung die Kontrolle über den Baufortschritt, die Einhaltung der Kosten- und Terminpläne sowie die Sicherstellung der Qualitätsstandards. In der fünften Phase der SIA-Normen werden außerdem die Abnahmen durchgeführt und Mängel behoben.


  1. Die Inbetriebnahme

Die vorletzte Phase, die Inbetriebnahme, konzentriert sich auf die Übergabe des fertigen Gebäudes an den Bauherrn oder die Nutzer:innen. In dieser SIA-Normen Phase werden letzte Abschlussarbeiten durchgeführt, die Nutzer:innen eingewiesen und eine vollständige Schlussdokumentation erstellt.


  1. Der Betrieb

Die letzte und siebte Phase der SIA-Normen, der Betrieb, stellt sicher, dass das Gebäude langfristig genutzt und gewartet wird. Hierzu gehören Facility Management, regelmäßige Wartungsarbeiten sowie eventuelle Optimierungen oder Umbauten, um den Werterhalt zu gewährleisten.

Gut zu wissen: Ein besonderes Merkmal der Schweizer Baubranche ist die präzise Verwendung von Fachbegriffen. Während in Deutschland oft verschiedene Begriffe für ähnliche Konzepte existieren, herrscht in der Schweiz eine klare Definition und Abgrenzung der Begriffe. Dies fördert die Transparenz und vermeidet Missverständnisse zwischen Bauherren, Architekten und Ingenieuren.

 

Die SIA-Normen im Überblick

Die SIA-Normen bieten eine flexible und praxisnahe Struktur für die Planung und Steuerung von Bauprojekten in der Schweiz. Im Vergleich zur HOAI und AHO in Deutschland legen die SIA-Normen einen stärkeren Fokus auf den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks und ermöglichen eine effizientere Gliederung des Innenausbaus. Die präzise Definition von Begriffen und die klare Phaseneinteilung machen die SIA-Normen besonders strukturiert und anpassungsfähig an verschiedene Projektgrößen.

Während die HOAI in Deutschland eine gesetzliche Verordnung ist und einen rechtlichen Charakter hat, sind die SIA-Normen eine Orientierungshilfe, die individuell angepasst werden können.

 

Ansicht eines Tunnelbaus

In der Schweiz werden Bauprojekte in 7 Phasen eingeteilt, die nach den SIA-Normen definiert sind. Die SIA-Normen decken den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks ab und werden vom Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverein (SIA) herausgegeben. Die SIA-Normen definieren zahlreiche Aspekte der Planung, Ausführung und Nutzung von Bauwerken.

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Die 7 Phasen der SIA-Normen

  1. Die strategische Planung

In der ersten Phase der SIA-Normen, der strategischen Planung, werden die grundlegenden Anforderung und Ziele des Bauprojekts definiert. Dabei geht es um die Standortwahl, erste Ideen und Machbarkeitsstudien, um festzustellen, ob das Vorhaben umsetzbar ist.


  1. Die Vorstudien

Anschließend folgt die zweite Phase der SIA-Normen, die Vorstudien, in welcher die Projektidee weiter konkretisiert wird. Variantenstudien werden durchgeführt und erste Kostenschätzungen erstellt. Gespräche mit den entsprechenden Behörden stellen sicher, ob das Projekt genehmigt werden wird.


  1. Die Projektierung

Die Projektierung, umfasst die detaillierte Planung des Bauprojekts und bildet die dritte Phase der SIA-Normen. Zunächst wird ein sogenanntes Vorprojekt erstellt, welches eine erste vertiefte Ausarbeitung und konkretere Planung beinhaltet. Darauf folgt das Bauprojekt, also der Planungsstand mit konkreter Ausarbeitung und definitiven Entscheidungen. In diesem Teil der Phase werden Materialien festgelegt, Kosten bestimmt und ein detaillierter Zeitplan erstellt. Am Ende dieser vierten SIA-Normen Phase wird der Bauantrag eingereicht. Schon jetzt sollte man sich um den Terminplan für die Bauausführung kümmern.

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  1. Die Ausschreibungsphase

Sobald die Planung steht, beginnt die SIA-Normen Phase 4, die Ausschreibungsphase. Hier werden Leistungsverzeichnisse erstellt, Angebote von Bauunternehmen eingeholt, verglichen und nach der Bewertung der Angebote werden die Bauaufträge vergeben.


  1. Die Realisierungsphase

In der Realisierungsphase, der fünften Phase nach den SIA-Normen, erfolgt die eigentliche Bauausführung. Hierbei übernimmt die Bauleitung die Kontrolle über den Baufortschritt, die Einhaltung der Kosten- und Terminpläne sowie die Sicherstellung der Qualitätsstandards. In der fünften Phase der SIA-Normen werden außerdem die Abnahmen durchgeführt und Mängel behoben.


  1. Die Inbetriebnahme

Die vorletzte Phase, die Inbetriebnahme, konzentriert sich auf die Übergabe des fertigen Gebäudes an den Bauherrn oder die Nutzer:innen. In dieser SIA-Normen Phase werden letzte Abschlussarbeiten durchgeführt, die Nutzer:innen eingewiesen und eine vollständige Schlussdokumentation erstellt.


  1. Der Betrieb

Die letzte und siebte Phase der SIA-Normen, der Betrieb, stellt sicher, dass das Gebäude langfristig genutzt und gewartet wird. Hierzu gehören Facility Management, regelmäßige Wartungsarbeiten sowie eventuelle Optimierungen oder Umbauten, um den Werterhalt zu gewährleisten.

Gut zu wissen: Ein besonderes Merkmal der Schweizer Baubranche ist die präzise Verwendung von Fachbegriffen. Während in Deutschland oft verschiedene Begriffe für ähnliche Konzepte existieren, herrscht in der Schweiz eine klare Definition und Abgrenzung der Begriffe. Dies fördert die Transparenz und vermeidet Missverständnisse zwischen Bauherren, Architekten und Ingenieuren.

 

Die SIA-Normen im Überblick

Die SIA-Normen bieten eine flexible und praxisnahe Struktur für die Planung und Steuerung von Bauprojekten in der Schweiz. Im Vergleich zur HOAI und AHO in Deutschland legen die SIA-Normen einen stärkeren Fokus auf den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks und ermöglichen eine effizientere Gliederung des Innenausbaus. Die präzise Definition von Begriffen und die klare Phaseneinteilung machen die SIA-Normen besonders strukturiert und anpassungsfähig an verschiedene Projektgrößen.

Während die HOAI in Deutschland eine gesetzliche Verordnung ist und einen rechtlichen Charakter hat, sind die SIA-Normen eine Orientierungshilfe, die individuell angepasst werden können.

 

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